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Thema: Klimaschutz/Emissionreduktion/ZertifikateÖsterreich mit CDM-/JI-Programm erfolgreichBei der Erreichung seiner Kioto-Ziele ist Österreich mit dem Ankauf von zertifizierten Emissionsgutschriften (CER) im Sekundärmarkt sowie von Zertifikaten aus dem Green Investment Scheme in Tschechien einen deutlichen Schritt vorangekommen. In der zweiten JI/CDM-Kommissionssitzung dieses Jahres habe sich das Land Emissionsrechte über weitere rund 4 Mio. t CO2-Äquivalent gesichert. Bislang hatte die mit dem Ankauf beauftragte Kommunalkredit Public Consulting GmbH 41,8 Mio. t CO-Äquivalent unter Vertrag. Österreich hatte beschlossen, bis Ende 2012 zunächst 45 Mio. Emissionsrechte zu erwerben. 2007 lagen die CO2-Emissionen nach Angaben des aktuellen österreichischen Klimaschutzberichts bei 88,0 Mio. t und damit rechnerisch 19,2 Mio. t über dem jährlichen Durchschnittswert des für 2008 bis 2012 festgelegten Kioto-Ziels der Alpenrepublik. Selbst unter Berücksichtigung des Emissionshandels, der Klimaschutz-Projekte aus Joint Implementation und Clean Development Mechanism (JI/CDM) sowie der Bilanz aus Neubewaldung und Entwaldung wird Österreich von seinem im Kioto-Protokoll vereinbarten Reduktionsziel um rund 8,1 Mio. t CO2-Äquivalent abweichen.
Bei den Transaktionen auf dem Sekundärmarkt habe die Kommunalkredit Zertifikate aus UN-Klimaschutzprojekten des Clean Development Mechanism (CDM) in Indien, Brasilien und Papua Neuguinea erworben und dabei erstmals auch in ein Geothermieprojekt investiert. Mit dem Erwerb der Emissionsreduktions-Zertifikate aus Tschechien seien Maßnahmen im Bereich der thermischen Gebäudesanierung und Raumwärme unterstützt worden, die durch den tschechischen Umweltfonds gefördert werden, so das Umweltministerium in Wien. Autor: Kai Eckert |
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