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Marktkommentar - Gas: Spotpreise im Abwärtstrend
Die Spotpreise an den kontinentaleuropäischen Handelsplätzen gaben am Mittwoch weiter nach und folgten damit den ebenfalls sinkenden Notierungen am britischen NBP.

Allerdings vergrößerte sich der Preisunterschied zwischen den Handelsplätzen, da die Preise im belgischen Zeebrügge nicht so stark abrutschten als am NBP. Die Basis für den Day-Ahead-Kontrakt erreicht ein Tageshoch von 0,30 p/th und wurde zu Handelsschluss bei 0,20 bis 0,30 p/th quotiert. Insgesamt gab der Spotkontrakt im Tagesverlauf kontinuierlich von 21,00 auf 20,35 p/th nach. Der Weekend-Kontrakt blieb bei dünnen Umsätzen mit 20,00 p/th auf dem Niveau des Vortages. Nachdem die meisten Transaktionen am Mittwoch im Spotbereich abgewickelt wurden, waren sich viele Marktteilnehmer darüber einig, dass es derzeit sehr viel Kaufinteresse im Vorfeld der Auktion für die Sommer-Transportkapazitäten der Tenp-Pipeline Richtung Italien gebe. Nach Einschätzung eines Händler sei die Verkäuferseite daran interessiert, die Preise für die Terminkontrakte Mai bis Oktober hoch zu halten, um damit mögliche Beschaffungslücken auf Seiten der Käufer ausnutzen zu können.

Trotz sinkender Rohölpreise hielt sich der Preis für das Quartal 3/04 weiterhin über der Marke von 21,00 p/th, der Mai-Kontrakt wechselte für 20,10 p/th den Besitzer. Bei den anderen langfristigen Produkten wurde der Kontrakt Sommer05 bei 21,35 p/th verkauft und lag damit ebenfalls weiterhin auf dem Niveau des Vortages.

Am niederländischen TTF rutschte der Day-Ahead-Kontrakt zunächst unter die Marke von 11,00 p/th, im Tagesverlauf legte der Kontrakt jedoch wieder auf 11,00 Euro/MWh zu. Das Produkt Weekend blieb unverändert bei 10,45 Euro/MWh, der Mai-Kontrakt fand Interessenten für 10,875 Euro/MWh.

Dies ist ein Einblick in bisher erschienene Powernews.
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