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EnergiedatenmanagementDurch die Entwicklung der liberalisierten Strom- und Gasmärkte ist das Energiedatenmanagement (EDM) zu einer wichtigen Aufgabe geworden. Um etwa Einspeisemengen zu kontrollieren oder auch um eine ordnungsgemäße Abrechnung von Lieferungen gewährleisten zu können, ist es unabdingbar, Energiedaten zu messen, zu verwalten und zu berechnen. Dazu werden Verbrauchs- und Lieferdaten im Viertelstunden- (Strommarkt) bzw. Stundenrhythmus (Gasmarkt) gemessen.
Bei Haushaltskunden wird der Verbrauch derzeit noch nur einmal im Jahr gemessen; das wird sich aber durch die elektronischen Messgeräte (Smart Meter, siehe auch dort) ändern, die seit Anfang 2010 in Neubauten installiert werden müssen. Diese können den Verbrauch zu jedem Zeitpunkt erfassen. Die zu bearbeitende Datenmenge wird dadurch enorm ansteigen.
Die Verbräuche und Einspeisungen werden in den sogenannten Bilanzkreisen zusammengeführt; die Summe muss immer Null betragen, Lieferungen und Verbräuche müssen sich ausgleichen. Zu den Unteraufgaben eines Energiedatenmanagements gehören etwa die Bilanzierung von Verbräuchen und Einspeisungen im Bilanzkreis, Mehr-/Mindermengenberechnung und das Zählerdatenmanagement.
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